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Lage der Lufthansa immer dramatischer
Spitzengespräch zum Rettungspaket am Montag. Insolvenzrisiko der Airline steigt.
Es ist ein Krisentreffen in letzter Minute: Am Montag wollen sich Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Großaktionär Heinz Hermann Thiele über das Rettungspaket für die Lufthansa austauschen. Die Airline hofft, das neun Milliarden schwere Programm nachverhandeln zu können. Das hatte Thiele gefordert. Auf der Hauptversammlung am Donnerstag kann der Unternehmer das Rettungspaket mit seinem Anteil von 15 Prozent möglicherweise blockieren. Dann wäre eine Insolvenz der Airline in Form des sogenannten Schutzschirmverfahrens wohl unausweichlich.
In Regierungskreisen werden die Erwartungen an das Gespräch indes gedämpft, erfuhr das Handelsblatt, das Paket sei ausverhandelt. Angesichts dessen rechnet das Lufthansa-Management mit dem Schlimmsten und bereitet sich prophylaktisch auf den Insolvenzfall vor. Denkbar ist aber auch, dass sich Thiele am Donnerstag enthält und das Paket verabschiedet wird. Wegen der unsicheren Situation verzögern sich auch die Gespräche über den Beitrag der Mitarbeiter zur Rettung. Ohne Klarheit, was Thiele vorhabe, sei es schwer, einen einseitigen Verzicht einzuräumen, heißt es in Gewerkschaftskreisen. Eigentlich sollten die Maßnahmen bis zu diesem Montag festgezurrt sein. Nun wird das finale Paket wohl erst im Juli stehen. J. Koenen, M. Murphy, J. Hildebrand
Bericht Seite 16
Io credo che se Thiele è entrato nel capitale di Lufthansa per farla fallire (rosicando che lo stato entrerebbe a 2,56€ p/a) o risponde a terze parti (e ha comunque il culo parato con la propria quota) oppure verrebbe bannato a vita dalla Germania.
La situazione va comunque tenuta sotto controllo fino a giovedì (assemblea azionisti).